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100 Jahre Landeskirchliche Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit in Bielefeld-Schildesche
"Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise."
Kreise ziehen - das war das Thema des 100. Jahres-
festes von EC-Jugendarbeit und LKG am 22. und 23. Juni 2002 in Schildesche. Das Jubiläum begann offiziell am Samstag um 16 Uhr mit einer Festveran- staltung in der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Der
eigentliche Beginn lag natürlich schon weit vorher: Planungen, Treffen, Ideen - Monate vorher - Aufbau, Dekoration, Improvisation - in der Woche vorher. Als Gastredner für die Festveranstaltung hatten wir
Theo Schneider (Generalsekretär des Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Dillenburg) eingeladen. Desweiteren durfte natürlich unser Posaunenchor und
auch die EC-Jugendarbeit, die das Thema "Kreise ziehen" in einem musikalischen Anspiel zur "Moldau" verarbeitet hatte, nicht fehlen.
Für die Kinder gab es ein großes Kinderfest im
Garten. Nach einigen Liedern, einem Anspiel mit Handpuppe und einer biblischen Geschichte konnten endlich die tollen Spielgeräte ausprobiert werden. Die "Schildescher Olympiade" hatte für alle etwas zu
bieten: eine Kugelbahn, eine Mini-Kegelbahn, ver- schiedene Wurfspiele, eine Kissenschlacht auf einem Balken und natürlich die Negerkusswurfmaschine. Insbesondere diese war nicht nur bei den Kindern
beliebt. Nach dem zweistündigen Festgottesdienst waren die Kinder vom Toben und Spielen erschöpft und freuten sich ebenso wie die Erwachsenen auf Würstchen, Salate und Getränke.
Noch am Vorabend hatten wir ein großes Zelt aufgebaut, da das Wetter ein wenig regnerisch war. Doch am Samstag hatten wir tollen Sonnenschein, so dass die Grillparty wie geplant im
Garten stattfinden konnte. Der Abend klang mit einem Kurzkonzert des Posaunenchores und einem (langen) offenen Ende aus.
Das Festwochenende wurde mit einem Gottesdienst in der Schildescher Stiftskirche am Sonntagvormittag
beendet. In dem Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft gab es in den letzten einhundert Jahren sehr viele Bewe- gungen. Nicht nur die Türen gingen ständig auf und zu,
auch in baulicher Weise hat sich unser Haus im Laufe der Jahre verändert. So wurde 1962 und 1992 das Haus umgebaut und verschönert - doch eins ist immer geblieben: die alte Eingangstür. Durch diese Tür sind
im Laufe der Zeit viele Menschen gegangen. Manfred Schmidt, der erste Vorsitzende der LKG, hat folgende Hochrechnung dazu gemacht:
"Zur Zeit kommen hier monatlich aus allen Kreisen ungefähr 500 Personen mit Kindern zusammen. Dass macht dann:
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in einem Jahr
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6.000
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in zehn Jahren
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60.000
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in hundert Jahren
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600.000
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Welche Möglichkeiten sind uns doch gegeben, missionarisch tätig zu sein."
Kreise ziehen und in Bewegung bleiben - das wünschen wir uns auch für die Arbeit in den nächsten Jahren in LKG und EC-Jugendarbeit.
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